So funktioniert es
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Wählen Sie Ihren Ort; das heutige Datum ist voreingestellt.
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Sehen Sie Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und den Tagesherrscher.
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Die aktuelle Planetenstunde ist in der Tabelle markiert; wählen Sie bei Bedarf ein anderes Datum.
So entstehen Planetenstunden
Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wird in zwölf gleiche Stunden geteilt, die Nacht bis zum nächsten Aufgang in weitere zwölf. Nur zur Tagundnachtgleiche dauern sie genau sechzig Minuten; im Sommer sind die Tagstunden länger, die Nachtstunden kürzer. Jede Stunde gehört einem der sieben klassischen Planeten in chaldäischer Reihenfolge: Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur, Mond.
Woher die Wochentage kommen
Die erste Stunde nach Sonnenaufgang gehört dem Tagesherrscher: Sonntag der Sonne, Montag dem Mond, Dienstag dem Mars, Mittwoch dem Merkur, Donnerstag dem Jupiter, Freitag der Venus, Samstag dem Saturn. Läuft die chaldäische Folge 24 Stunden weiter, landet sie genau beim Herrscher des nächsten Tages – so entstand die Planetenwoche, an die „Sonntag“ und „Montag“ noch erinnern. Traditionell wählte man für ein Vorhaben eine passende Planetenstunde.
Häufige Fragen
Wann beginnt der Planetentag?
Mit Sonnenaufgang, nicht um Mitternacht. Zwischen Mitternacht und Aufgang laufen noch die Nachtstunden des Vortags; der Hinweis oben berücksichtigt das.
Warum sind die Stunden nicht 60 Minuten lang?
Es sind „ungleiche Stunden“: je ein Zwölftel des tatsächlichen Tages oder der Nacht, daher je nach Jahreszeit und Breite verschieden lang.
Was gilt bei Mitternachtssonne oder Polarnacht?
Geht die Sonne an dem Datum nicht auf oder unter, sind Planetenstunden nicht definiert; der Rechner weist darauf hin.